Bienen- und Wespengiftallergie

Die Bienen- und Wespengiftallergie ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die im Akutfall dringend behandelt werden muss. Sie äußert sich in einem breiten Symptomenbild, das von der harmlosen Hautrötung bis zum schweren allergischen Schock reichen kann.

Bei Verdacht auf eine Bienen- oder Wespengiftallergie wenden Sie sich bitte an Ihre Hautarztpraxis bzw. Ihren Allergologen. Nach einer gründlichen Befragung wird eine Blutuntersuchung veranlasst. Sollte sich der Verdacht bestätigen, folgen bestimmte Hauttests.

Patienten mit einer gesicherten Bienen- und Wespengiftallergie sollten immer ein sogenanntes Notfallset mit sich führen. Dieses besteht in der Regel aus drei Medikamenten, die von den Patienten nach einem Stichereignis unkompliziert eingenommen bzw. in den Muskel gespritzt werden können. Hierzu ist aber vorab eine gründliche Unterweisung und Aufklärung durch den Allergologen notwendig. Bitte achten Sie auch immer auf die Verfallsdaten Ihrer Notfallmedikamente.

Wenn die Bienen- oder Wespengiftallergie einen bestimmten Ausprägungsgrad erreicht, kann Ihr Allergologe eine ursächliche Behandlung einleiten. Konkret bedeutet das, dass Sie über einen Zeitraum von etwa 5 Jahren kleine Mengen des Insektengiftes unter die Haut gespritzt bekommen, damit Ihr Körper sich langsam daran gewöhnt und auf ein Stichereignis nicht mehr “über”reagiert. Diese spezifische Immuntherapie oder auch Hyposensibilisierung genannte Behandlung muss wegen des Risikos einer anfänglichen schweren allergischen Reaktion in der Regel aber während eines kurzen Aufenthaltes im Krankenhaus begonnen werden.

Fragen Sie in Ihrer Hautarztpraxis nach. Wenn Sie sich mit Ihrer Bienen-und Wespengiftallergie gründlich beraten und nach den modernen Leitlinien behandeln lassen, können lebensbedrohliche Zustände weitgehend vermieden und ihre Ängste vor den für Sie gefährlichen Insekten vermindert werden.

Praxis Dr. Hein, Ärztezentrum Tempelhofer Hafen

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